Aktueller Status Brandschutz und Bauvorhaben

Stand: 15.11.2018

Vorstellung der konkreten Umsetzung

Vorstand, Geschäftsführung und Schulleitung haben auf dem Gesamtelternabend das finale Konzept für Brandschutz und Bauvorhaben vorgestellt. Die Maßnahmen sind zeitlich abgestimmt und kalkuliert, das notwendige Investitionsvolumen konnte deutlich reduziert werden. Wenn alle erforderlichen Zustimmungen und Anträge vorliegen, besteht große Hoffnung, die kurzfristigen Phasen noch vor Beginn des nächsten Schuljahres beendet zu haben.

Die rege Teilnahme und Beiträge der Eltern, positiv und nicht ungewöhnlich für unsere Schulgemeinschaft, regen eine rasche Umsetzung an. Mit Sicherheit wird der mögliche Eigenanteil der Schulgemeinschaft bei der Umsetzung unsere Schule weiter nach vorne bringen. Wir sind alle gespannt auf die neuen Räume und freuen uns auf die erweiterten Möglichkeiten für den Unterricht! Anbei die Präsentation des Gesamtelternabends.

 

FWS_Präsentation

 

Stand: 01.11.2018

Es gibt Fortschritte zur Planung der weiteren Nutzung des Hauptgebäudes zu vermelden.

Nach intensiver Beratung aller Beteiligten und unter Berücksichtigung der entsprechenden Gutachten konnte inzwischen eine abgestimmte Gesamtplanung aller Baumaßnahmen erstellt werden, die nun vor der internen Genehmigung steht. Über diese Maßnahmen herrscht weitgehender Konsens mit den öffentlichen Entscheidern, lediglich kleinere Details müssten später im Baufortschritt geklärt werden. Der Fahrplan der Bau- und Ertüchtigungsmaßnahmen gliedert sich in drei aufeinanderfolgende Phasen:

1. Zeitnahe Beseitigung der verbliebenen Brandschutzmängel zur Wiederinbetriebnahme aller Räume des Erdgeschosses im Hauptgebäude

2a. Wiederinbetriebnahme des Saales nach Ertüchtigung, ggf. mit Auflagen bei zukünftiger Nutzung

2b. parallel dazu Ausbau des Gebäudes K109 mit weiteren Fach- und Klassenräumen

3. Umbau des Saales für eine größere Kapazität und Umnutzung der Räume im OG, die durch Ausbau von K109 frei werden.

DAS HAUPTGEBÄUDE KANN ALSO NACH BESEITIGUNG DER MÄNGEL WEITER GENUTZT WERDEN. EIN NEUBAU IST NICHT NOTWENDIG.

Aktuell erstellen Vorstand und Geschäftsführung Finanzierungskonzepte, die auf der Mitgliederversammlung vorgestellt und erläutert werden. Bedauerlicherweise erteilen Stadt und Landkreis Stade mit Verweis auf das Land Niedersachsen keine Zuschüsse.

Und so geht es weiter:

Den oben erwähnten Maßnahmeplan legt der Vorstand Anfang November Schulleitung und Kollegium zur gemeinsamen Beratung vor. Auf dem GESAMTELTERNABEND am 15.11.2018, 20 Uhr wird diese  Planung in einem nächsten Schritt der Elternschaft vorgestellt und erläutert. Auf der JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG am 29.11.2018, 20 Uhr soll bei positivem Mitgliederbeschluss die Bestätigung zur Umsetzung der Planung eingeholt werden. Bei positiver Beschlusslage und Finanzierungszusage erfolgt die sofortige Antragstellung beim Bauamt für das Gesamtpaket.

Nach der konsequenten Schließung des Hauptgebäudes und anfänglicher Unsicherheit über die Folgen ist nun Planungssicherheit erreicht. Bereits in der letzten Informationsveranstaltung zeigte sich das Engagement der Elternschaft, um zu helfen und „anzupacken“. In der gegenwärtigen Situation liegt nun die Chance, die FWS weiter nach vorne zu bringen und nicht nur mit den Gebäuden starke Fundamente für die künftige Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler zu legen. Initiativen dazu sind im Gange bzw. in Vorbereitung.

Auf dem Gesamtelternabend und der Jahreshauptversammlung werden Ansprechpartner für das weitere Vorgehen und insbesondere für TATKRÄFTIGE UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE ELTERNSCHAFT genannt. Wir alle freuen uns endlich loslegen zu können!

An dieser Stelle wird es ein regelmäßiges Update zum Status geben. Öfter mal auf die Homepage schauen!

 

 

Das war der Stand am 15.08.2018

Als Reaktion auf die unmittelbar vor Schuljahresbeginn übermittelte Vorabinformation seitens der beauftragten Brandschutzgutachterin über das Ergebnis einer Baukonstruktionsprüfung hat der Vorstand der Freien Waldorfschule Stade vorsorglich die sofortige Sperrung des Schulhauptgebäudes angeordnet.

Das Wohl der Schüler und Lehrer hat unbedingte Priorität im Sinne des Brandschutzes. Die festgestellten Mängel ließen keinen Handlungsspielraum.

Betroffen sind die Klassenräume der Klassen 6 bis 12, der Saal und die Bibliothek, ein Eurythmieraum und ein Teil der sanitären Anlagen.

Dank einer sofortigen gemeinsamen Aktion des Kollegiums konnten alle betroffenen Klassen vorläufig in Fachräumen und Gruppenräumen untergebracht werden, so dass ein geordneter Schulbetrieb bis auf weiteres möglich ist.

Das Gutachten trifft auf eine Situation laufender Brandschutz-Ertüchtigungsmaßnahmen, in denen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden bereits erhebliche Beträge in den Brandschutz investiert worden sind.

Nach Zugang und Auswertung des schriftlichen Gutachtens werden die Schulverantwortlichen die bisherige Planung für den Neubau eines größeren Saales und naturwissenschaftlicher Fachräume, wie sie unmittelbar vor Bekanntwerden der neuen Situation in der Presse vorgestellt worden waren, ggf. modifizieren. Der Vorstand ist optimistisch, der Schulgemeinschaft dann zeitnah eine aktualisierte Planung bekanntgeben zu können.

Neue Entwicklungen werden an dieser Stelle veröffentlicht.

Der Vorstand

Stand 15.08.2018

Informationsabend am 16.08.2018 zur aktuellen Schulnutzung und zum Stand der Planung

Am 16.08.2018 fand der kurzfristig einberufene Gesamtelternabend zur Information über die Schulnutzung statt. Sven Kohrs (Vorstand) erläuterte die aktuelle Situation: Die vorliegenden Ergebnisse der jüngsten Untersuchung zum Brandschutz gestatten den Betrieb des Schulhauptgebäudes nicht mehr. Eine Ertüchtigung des Gebäudes erscheint momentan unwirtschaftlich. Gleichwohl wird intensiv nach Lösungsalternativen gesucht, um zügig eine realistische Planung und Umsetzung anzugehen. Die Schule wird hierbei von fachkompetenten und anerkannten Spezialisten unterstützt.

Kathrin Bahlinger (Vorstand) berichtete in Folge über die Umorganisation der Klassenräume durch die Lehrerschaft und den somit weiterhin laufenden Schulbetrieb. Jede Klasse wurde untergebracht, auch der Fachunterricht ist gewährleistet. Aus der Elternschaft wurde die Akzeptanz der Situation durch die Schüler bestätigt. Michael Günther (Vorstand) beschrieb seine Tätigkeiten in der Kommunikation mit den politischen Parteien, um für Unterstützung bei Genehmigungen und vor allem in finanzieller Hinsicht zu werben. Wiederum Sven Kohrs stellte Thesen für die Zukunft der Freien Waldorfschule Stade auf. Die anstehende Planung muss einen Zeitraum von 25 Jahren berücksichtigen.

Sehr interessant war die abschließende intensive Diskussion mit den anwesenden Eltern und Schülern. Die Situation wird allgemein als Chance gesehen. Es war regelrecht zu spüren, dass jeder sofort Hand anlegen will, doch momentan muss die laufende Planung abgewartet werden. An dieser Stelle sei ein Dank an die Vortragenden und die engagierten Eltern ausgesprochen, die sachlich und engagiert mit der Thematik umgegangen sind und so den Boden für die an diesem Abend fühlbare Aufbruchstimmung bereitet haben.

Eine weitere gute Nachricht zum Schluss: Jochen Brockmann (Vater an der FWS und kommissarischer Leiter der Kreisjugendmusikschule Stade KMS) bietet im Namen der KMS Räumlichkeiten für Proben und Aufführungen an, die bisher im Saal der Waldorfschule stattgefunden haben.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Mitgliedschaft im Trägerverein der Waldorfschule Stade empfohlen wird. Die Mitglieder des Vereins werden faktisch über die weiteren Schritte entscheiden.