Aktuell: Brandschutz

Als Reaktion auf die unmittelbar vor Schuljahresbeginn übermittelte Vorabinformation seitens der beauftragten Brandschutzgutachterin über das Ergebnis einer Baukonstruktionsprüfung hat der Vorstand der Freien Waldorfschule Stade vorsorglich die sofortige Sperrung des Schulhauptgebäudes angeordnet.

Das Wohl der Schüler und Lehrer hat unbedingte Priorität im Sinne des Brandschutzes. Die festgestellten Mängel ließen keinen Handlungsspielraum.

Betroffen sind die Klassenräume der Klassen 6 bis 12, der Saal und die Bibliothek, ein Eurythmieraum und ein Teil der sanitären Anlagen.

Dank einer sofortigen gemeinsamen Aktion des Kollegiums konnten alle betroffenen Klassen vorläufig in Fachräumen und Gruppenräumen untergebracht werden, so dass ein geordneter Schulbetrieb bis auf weiteres möglich ist.

Das Gutachten trifft auf eine Situation laufender Brandschutz-Ertüchtigungsmaßnahmen, in denen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden bereits erhebliche Beträge in den Brandschutz investiert worden sind.

Nach Zugang und Auswertung des schriftlichen Gutachtens werden die Schulverantwortlichen die bisherige Planung für den Neubau eines größeren Saales und naturwissenschaftlicher Fachräume, wie sie unmittelbar vor Bekanntwerden der neuen Situation in der Presse vorgestellt worden waren, ggf. modifizieren. Der Vorstand ist optimistisch, der Schulgemeinschaft dann zeitnah eine aktualisierte Planung bekanntgeben zu können.

Neue Entwicklungen werden an dieser Stelle veröffentlicht.

Der Vorstand

Stand 15.08.2018

Informationsabend am 16.08.2018 zur aktuellen Schulnutzung und zum Stand der Planung

Am 16.08.2018 fand der kurzfristig einberufene Gesamtelternabend zur Information über die Schulnutzung statt. Sven Kohrs (Vorstand) erläuterte die aktuelle Situation: Die vorliegenden Ergebnisse der jüngsten Untersuchung zum Brandschutz gestatten den Betrieb des Schulhauptgebäudes nicht mehr. Eine Ertüchtigung des Gebäudes erscheint momentan unwirtschaftlich. Gleichwohl wird intensiv nach Lösungsalternativen gesucht, um zügig eine realistische Planung und Umsetzung anzugehen. Die Schule wird hierbei von fachkompetenten und anerkannten Spezialisten unterstützt.

Kathrin Bahlinger (Vorstand) berichtete in Folge über die Umorganisation der Klassenräume durch die Lehrerschaft und den somit weiterhin laufenden Schulbetrieb. Jede Klasse wurde untergebracht, auch der Fachunterricht ist gewährleistet. Aus der Elternschaft wurde die Akzeptanz der Situation durch die Schüler bestätigt. Michael Günther (Vorstand) beschrieb seine Tätigkeiten in der Kommunikation mit den politischen Parteien, um für Unterstützung bei Genehmigungen und vor allem in finanzieller Hinsicht zu werben. Wiederum Sven Kohrs stellte Thesen für die Zukunft der Freien Waldorfschule Stade auf. Die anstehende Planung muss einen Zeitraum von 25 Jahren berücksichtigen.

Sehr interessant war die abschließende intensive Diskussion mit den anwesenden Eltern und Schülern. Die Situation wird allgemein als Chance gesehen. Es war regelrecht zu spüren, dass jeder sofort Hand anlegen will, doch momentan muss die laufende Planung abgewartet werden. An dieser Stelle sei ein Dank an die Vortragenden und die engagierten Eltern ausgesprochen, die sachlich und engagiert mit der Thematik umgegangen sind und so den Boden für die an diesem Abend fühlbare Aufbruchstimmung bereitet haben.

Eine weitere gute Nachricht zum Schluss: Jochen Brockmann (Vater an der FWS und kommissarischer Leiter der Kreisjugendmusikschule Stade KMS) bietet im Namen der KMS Räumlichkeiten für Proben und Aufführungen an, die bisher im Saal der Waldorfschule stattgefunden haben.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Mitgliedschaft im Trägerverein der Waldorfschule Stade empfohlen wird. Die Mitglieder des Vereins werden faktisch über die weiteren Schritte entscheiden.