Jahresarbeiten der 8. Klasse

Am Donnerstag, dem 3.5.2018 und am Freitag, dem 4.5. fanden die öffentlichen Vorträge zu den Jahresarbeiten der 8. Klasse und die Ausstellung der gefertigten Gegenstände statt.

Welch ein großer Tag für die Jugendlichen, der erste Vortrag in der Öffentlichkeit!

Wer etwas mit seinen Händen getan hat, der hat etwas zu berichten. Da fällt das Vortragen leichter und gerade das soll auch der Zugang und die Voraussetzung sein für diesen großen Schritt.

Die 8.-Klässler nehmen sich vor, etwas zu bauen, das in ihrem Alltag benötigt wird oder im Idealfall etwas herzustellen, das es so noch nicht gab, also eine kleine Erfindung zu machen; das soll die Beschäftigung über ein Jahr, die noch streng vom Klassenlehrer begleitet und gefördert wird, ermöglichen.

Das Handwerk steht im Vordergrund, das Machen, die Gedanken, die notwendig sind, um die technischen Probleme für die tollen Ideen, die allzu schnell im Kopf sind, zu lösen und in die Wirklichkeit zu führen. Gerade dieser Weg vom Gedanken zur äußeren Wirklichkeit ist der Erzieher auf diesem Gebiet und schult Hände und Geist. Doch zu den äußeren praktischen Gegenständen konnte auch das Künstlerische, das Schöne hinzukommen wie die Erstellung einer Fantasie-Geschichte mit Illustrationen und Buchbinden, die Herstellung eines keltischen Rings mit Schmucksteinfassung (siehe Anfangsfoto)

  ein Kleid mit einem Originalschnitt aus den Fünfzigerjahren,

 

  Patchworkideen für den Hundeschlafplatz,

  ein Modell des Schul-Hauptgebäudes,

das Üben von Portraitzeichnen nach inneren Vorstellungen oder das Erlernen von Gebärdensprache verbunden mit der Auseinandersetzung zum Thema Taub-Sein.